Historie

Die Geschichte der Stadtbücherei
2019

Mit einer neuen Außenrückgabe erfüllt die Stadtbücherei den Wunsch vieler Leser. Über den Rücksortierautomaten können nun rund um die Uhr und 7 Tage die Woche Bücher abgegeben werden. Diese werden direkt vom Leserkonto zurückgebucht.

Neue Selbstbedientheken im Foyer ermöglichen nun die Stapelverbuchung von Büchern und Medien. Das neue Ausleihsystem mit RFID-Verbuchung macht dies möglich.

2018

Im April eröffnen Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner und Erzbischof Dr. Ludwig Schick mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtbücherei gemeinsam die „Woche für das Leben“.

2017

Anlässlich seines 80. Geburtstags ehrt die Stadt Bamberg den Kinderbuchautor Paul Maar und sein  Lebenswerk mit einer großen Ausstellung im Deutschen Haus.

2016

Die Stadtbücherei ist Gastgeber der Preisverleihung des katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises. Der Berliner Autor und Illustrator Reinhard Kleist wird für sein Werk „Der Traum von Olympia – Die Geschichte von Samia Yusuf Omar“ ausgezeichnet. In diesem Buch erzählt er das authentische Schicksal einer jungen Frau aus Somalia, die auf ihrer Flucht nach Europa umgekommen ist, weil Islamisten ihr in der Heimat das Laufen verbieten wollten.

2013/2014

Im Oktober 2013 und im Februar 2014 schloss die Stadtbücherei im Deutschen Haus ihre Pforten für ein paar Wochen, denn die alten Fußböden der Bücherei wurden saniert, um in neuem Glanz zu erstrahlen.

2012

Mit dem Leserausweis können nun digitale Hörbücher, Bücher, Zeitschriften und Musik auch online ausgeliehen und genutzt werden. Die Medienauswahl unter dem Portal www.franken-onleihe.de ist umfangreich, da sich an diesem Projekt neben der Stadtbücherei Bamberg 15 weitere fränkische Büchereien beteiligen.

2011

Im Oktober 2011 feiert die Stadtbücherei Bamberg ihr 50jähriges Bestehen.

2010

Bereits zum dritten Mal erhält die Stadtbücherei das Gütesiegel „Bibliothek – Partner der Schulen“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus für die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Bücherei und Bamberger Schulen.

2009

Über 300 Kinder machen mit bei der 10. Sommer-Leseolympiade, einer Ferienleseaktion, die inzwischen Vorbildcharakter für öffentliche Bibliotheken in Bayern hat.

Im Herbst 2009 bildet die Stadtbücherei erstmals eine Auszubildende zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste aus.

2007

Für außergewöhnliche Leistungen im Bereich Leseförderung wurde die Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit der Stadtbücherei Bamberg mit dem E.ON-Kinderbibliothekspreis ausgezeichnet.

2004

Erstmals überschreiten die jährlichen Entleihungen im Deutschen Haus die 500.000er Marke. Diese wurde seitdem nicht mehr unterschritten.

2002

Mit der Fertigstellung des neuen Deutschen Hauses kehrt die Hauptstelle der Stadtbücherei in ihr ursprüngliches Domizil in der Oberen Königstraße zurück.

1985-2001

Im ursprünglich nur für zwei bis drei Jahre vorgesehenen Provisorium in der Friedrichstraße läuft ab Mai 1985 der Büchereibetrieb der Hauptstelle auf 340 qm weiter. 1989 gehört die Stadtbücherei Bamberg zu den ersten öffentlichen Bibliotheken, in denen die Büchereiverwaltung mit Hilfe der EDV abgewickelt wird. Der Aufschwung vollzieht sich stetig und unaufhaltsam. So wird 2001 im vierzigsten Jahr der Büchereigründung erstmals die Halbmillionengrenze bei den Entleihungen überschritten.

Der Bestand der Hauptstelle wächst nicht nur qualitativ durch die Einführung neuer Mediengruppen, sondern auch quantitativ auf 55.000 Medien, was für Mitarbeiter und Benutzer zu unzumutbarer Enge führt. Der Stadtbücherei droht eine immer stärkere Reduktion auf ein reines Bücher- und Medienlager.

1981-1984

Im August 1981 geht die Trägerschaft des St. Michaelsbundes in die Hand des Erzbistums Bamberg über. Neben der Bereitstellung von Büchern gehören ein ausgewähltes Angebot von audiovisuellen Medien und die Durchführung von Veranstaltungen zum erweiteren Aufgabenbereich der Stadtbücherei. Als eine der ersten deutschen Bibliotheken bietet sie auch Videos an. Der Bestand wächst auf 31.000 Medien. Im Deutschen Haus werden auf 230 qm jährlich bis zu 220.000 Entleihungen verzeichnet. Im gesamten Büchereisystem beläuft sich die Jahresausleihe auf 350.000. Die Baufälligkeit des Deutschen Hauses macht die Auslagerung der Hauptstelle notwendig.

1962-1980

Die Bamberger Volksbücherei befindet sich im kontinuierlichen Aufschwung. 1962 können erstmals bereits über 100.000 Ausleihen verzeichnet werden. Am 28.11.1963 öffnet die erste Zweigstelle im Freizeitwerk St. Heinrich. Zum 1. Januar 1970 erfolgt die Umbenennung von „Bamberger Volksbücherei“ in „Stadtbücherei Bamberg“. Im Verlauf der kommenden Jahre werden auch die pfarrlichen Büchereien von St. Kunigund und Maria Hilf als Zweigstellen integriert.

1961

Am 25. Oktober 1961 wird die „Bamberger Volksbücherei“ im Deutschen Haus feierlich eröffnet. Träger sind der Landesverband des St. Michaelsbundes, Fachverband für das katholische öffentliche Büchereiwesen in Bayern, und die Stadt Bamberg. Damit erhält Bamberg erstmals eine von der Stadt mitgetragene öffentliche Bibliothek. Mit den Beständen der ehemaligen Bücherei des Amerikahauses und der Volksbücherei des St. Michaelsbundes im Vorderen Graben sowie mit einem Erwerbungsetat von DM 25.000,– wird eine 7.310 Bände umfassende öffentliche Bücherei aufgebaut, die „der Verbreitung des guten und schönen Schrifttums“ dienen soll. In den ersten sieben Tagen werden 2.250 Bände entliehen.